Von der ersten Zeile Code bis heute.
Alles begann mit einem Spiel. Mit ungefähr 12 Jahren entdeckte ich World of Warcraft und mit ihm die Welt der Add-Ons. Plötzlich ging es nicht mehr nur ums Spielen, sondern darum, wie die Dinge unter der Haube funktionieren. Nebenbei setzte ich Minecraft- und Teamspeak-Server auf und fing an, an allem herumzuschrauben, was mir in die Finger kam.
Zusammen mit einem Schulfreund baute ich die ersten PCs. iPhones jailbreaken, Android-Geräte modifizieren, immer das neueste Hardware-Release verfolgen. Mit der Zeit ging es immer mehr in Richtung Grafikkarten und PC-Hardware im Allgemeinen.
Ab 16 baute ich für Freunde deren PCs zusammen und beriet bei Kaufentscheidungen. Ich war in meinem Umfeld der Ansprechpartner, wenn es um Hardware ging.
Mit 18 fing ich an zu programmieren. Angefangen mit Python, aber schnell auch andere Sprachen. Fasziniert davon, wie wenige Zeilen Code enorme Wirkung entfalten können. Sicherheitsrelevante Software und Automatisierung haben mich damals besonders interessiert.
Als Google Flutter veröffentlichte, war ich vom ersten Tag dabei. Ein Bootcamp in London, dann stetige Weiterentwicklung. Die Idee, mit einem Framework schöne Apps für alle Plattformen zu bauen, hat mich sofort überzeugt und tut es bis heute.
Direkt nach dem Abitur habe ich mich selbstständig gemacht, um mobile Apps für Unternehmen zu entwickeln. Schnell fand ich meinen ersten Kunden, den ich über mehrere Jahre begleitet habe. Der Kontakt besteht bis heute.
In den folgenden Jahren lernte ich viele weitere Sprachen und Frameworks. Emerging Technologies haben mich immer angezogen, von Smart Contracts in Solidity bis hin zu den neuesten Web-Frameworks. Parallel dazu war ich bei verschiedenen Firmen als Minijobber, Werkstudent und Teilzeitkraft tätig, immer neben dem Informatikstudium.
Parallel zur Softwareentwicklung schreibe ich seit 2021 als freier Autor für BurdaForward. Strukturierte Produktberater und Kaufempfehlungen für Marken wie Focus und Chip. Technische Tiefe, verständlich aufbereitet.
Mitwirkung an einem praxisnahen Industrieprojekt zur softwaregestützten Fernsteuerung von Krananlagen. Hier lernte ich vor allem agile Methoden kennen und wie Softwareentwicklung im industriellen Kontext funktioniert.
Als externer technischer Berater half ich der Braumanufaktur Hertl dabei, ihre digitalen Prozesse zu evaluieren und technische Entscheidungen fundiert zu treffen.
Als Werkstudent trug ich immense Verantwortung: Fullstack-Entwicklung an Website und CMS, Behebung technischer Altlasten, Performance-Optimierung und datenschutzkonforme Tracking-Integrationen. Zusätzlich übernahm ich als Systemadministrator die eigenständige Verantwortung für das gesamte Servermanagement. Neustrukturierung der Server- und Systemlandschaft mit vollem administrativen Zugriff.
Als Fullstack-Entwickler arbeitete ich an der Entwicklung eines privaten Sprachmodells für sichere Dateninteraktion sowie einer mobilen App für effiziente Dokumentationsprozesse.
Heute arbeite ich als freiberuflicher Softwareentwickler mit Fokus auf agentische Softwareentwicklung. Mein persönlicher Interessensschwerpunkt liegt auf dem Training von Sprachmodellen. Die Schnittstelle zwischen Code und Intelligenz, an der ich mich am wohlsten fühle.